Spielregeln PDF Drucken

Regeln für die Kölner Kickerliga der Kinder- und Jugendeinrichtungen:


1. DAS TEAM
Ein Team besteht aus mindestens vier und maximal acht Spielern pro Spieltag. Die Zusammensetzung der Mannschaft darf von Spieltag zu Spieltag gewechselt werden.
Wenn eine Mannschaft nur drei Spieler stellen kann, ist dies mit dem Gegner vor Spielbeginn abzustimmen. Wenn der Gegner dann einem Spiel zustimmt, wird der Spieler ausgelost der  2 x spielen muss.
Die Einrichtungen die zwei Mannschaften stellen, dürfen Spieler nicht unter den beiden Mannschaften tauschen.

2. SPIELVERLAUF
Es werden insgesamt vier Einzel und zwei Doppel gespielt. Ein Spieler darf nur 2x eingesetzt werden (ein Einzel und ein Doppel – Ausnahme siehe unter 1).

3. SATZENDE
Sieger einer Begegnung ist jener Spieler (das Paar), der als Erster sechs Tore erzielt. Nach dem Satzende werden die Seiten gewechselt. Wenn ein Entscheidungssatz gespielt werden muss, werden die Seiten gewechselt, wenn ein Spieler/Paar drei Tore erzielt hat. Im dritten Satz wird beim Stand von 5:5 weitergespielt bis ein Spieler/Paar zwei Tore Vorsprung hat.

4. SPIELENDE
Es wird nach dem Modus „Best of Three“ gespielt. Der Spieler (das Paar), der zuerst 2 Sätze gewonnen hat gewinnt einen Punkt für sein Team.

5. “MITTE“-REGELUNG & TORWARTTORE

Es wird immer MIT MITTE gespielt. Dies bedeutet, dass auch mit der mittleren Spielerreihe Tore erzielt werden dürfen. Torwarttore zählen natürlich nur einfach.

6. EINWURF & SPIELBEGINN
Die Heimmannschaft trägt ihre Spieler zuerst in den Spielbericht ein.
Die Gastmannschaft setzt ihre Spieler dagegen (siehe auch Regel 11).
Das Spiel beginnt mit Mitteleinwurf. Der Sieger des ersten Ballwechsels beginnt das Spiel durch  Einwurf von Hinten. Nach einem Tor erhält der Spieler der das Gegentor hinnehmen musste den Ball und setzt das Spiel mit Einwurf von Hinten fort. Verlässt der Ball während des Spiels den Spieltisch, wird der Ball von der Mitte eingerollt.

7. “DURCHDREHEN“
Das mehrmalige unkontrollierte Durchdrehen der Spielstangen ist verboten. Sollte ein Treffer durch Durchdrehen erzielt werden, wird dieser annulliert und aberkannt und der Gegner erhält den Ball (Einrollen von Hinten). Ein gezielter Drehschuss ist allerdings gestattet, als gezielter Drehschuss gilt nur dann als gezielt, wenn sich die Stange vor und nach dem Schuss nicht mehr als 360 Grad dreht.  

8. BEHINDERUNG
Die Zuschauer müssen zu den Tischen einen solchen Abstand einhalten, dass keiner der Spieler in seinem Spiel gestört werden kann. Wird ein Spieler trotzdem und offensichtlich (zweifelsfrei) behindert, so wird der jeweilige Ball wiederholt. Wird während der zweifelsfreien Behinderung ein Tor erzielt, so wird dieses annulliert und der Ball von der Mitte neu eingeworfen.

9. TORREGEL
Springt ein Ball nach einem Tor wieder zurück in das Spielfeld, so zählt dieses nicht als Tor und das Spiel wird fortgesetzt.

10. DIE BELEUCHTUNG & SPIELGERÄT
Die Spieltische müssen vollständig, und möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Die Beleuchtung darf die Spieler weder blenden noch behindern. Der Tisch muss in einem technisch einwandfreien Zustand sein. Die Wahl des Balles obliegt dem Gastgeber.

11. DIE SETZUNG
Die gastgebende Mannschaft benennt zuerst ihre Spieler, danach benennt der Gast seine Spieler. Es werden alle Begegnungen vor Beginn des Spieles festgelegt. Ein Wechsel während des Spieles ist nicht zulässig.

12. PUNKTWERTUNG

In der Vorrunde ist ein unentschieden 3:3 möglich. Es werden also nur die Spiele und nicht die Sätze gewertet. Die Sätze werden aber in der Tabelle berücksichtigt und entscheiden bei Punktgleichheit über die Platzierung in der Tabelle. Die Tore werden nicht gewertet.
Bei Punkt- und Satzgleichheit in der Abschlusstabelle entscheidet der direkte Vergleich. Wenn auch dann noch keine Entscheidung gefallen ist, findet ein Entscheidungsspiel der beiden besten Spieler auf neutralen Boden statt.

13. SPIELABSAGEN/VERLEGUNGEN
Die Heimmannschaft ist für die Einladung verantwortlich. Spielabsagen müssen bis zum ausgemachten Spieltermin telefonisch, per Fax oder per e-mail vorliegen. Ansonsten wird das Spiel mit 6:0 Spiele / 12:0 Sätze als verloren gewertet.
Im Streitfall entscheidet der Spielleiter.
Jede Mannschaft hat das Recht jedes Spiel einmal abzusagen oder zu verschieben.
Also könnte eine Spielbegegnung maximal zwei Mal verschoben werden.
Spielverschiebungen sollten aber die Ausnahme bleiben, da es für die andere Mannschaft immer demotivierend ist wenn Spiele kurzfristig ausfallen.

14. SPIELERGEBNISSE
Die Spielergebnisse werden von dem Gastgeber zeitnah in schriftlicher Form per Mail oder Fax (Spielberichtbogen) an den Spielleiter weitergegeben. Der Spielleiter erstellt regelmäßig Tabellen und veröffentlich die Spielergebnisse.

15. SONSTIGES
Es ist nicht gestattet, während eines laufenden Spieles in das Spielfeld zu greifen. Ausnahme: Der Ball ist von keinem Spieler spielbar.
Es ist nicht gestattet, Veränderungen am Spieltisch, der Spielfläche oder der Spielfiguren vorzunehmen. Das Ölen der Stangen ist erlaubt. Veränderungen an den Griffen sind gestattet (Gummis), allerdings muss der Urzustand der Griffe nach jedem Spiel von dem Spieler, der die Veränderung verursacht hat, wiederhergestellt werden.
Das Rauchen, Trinken, Essen oder Telefonieren während des Spieles ist NICHT ERLAUBT!
Beschimpfungen, Fluchen usw. vor und während der Spiele sollen unterbleiben.